Neben den Brücken verbinden an drei Stellen Fähren die Elbufer im Dresdner Stadtgebiet. Bei Hochwasser müssen sie oft pausieren – und die Anleger danach von angeschwemmtem Unrat beräumt werden.
Nach knapp zwei Wochen Hochwasser-Pause sind alle drei Elbfähren im Dresdner Stadtgebiet wieder in Betrieb. Mit der „Johanna“ nahm Donnerstagmorgen auch die letzte ihren Dienst wieder auf, zwei Tage nach den Verbindungen am Schloss Pillnitz sowie in Laubegast. Zuvor musste ein aus dem Fluss gehobener Anleger, wo sich bei hohem Wasserstand viel Treibgut ansammelte und den Ponton flussabwärts drückte, nach Angaben der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) wieder eingesetzt, montiert und gesäubert werden.
Elbe wieder in ihrem Bett
Das jüngste Hochwasser erreichte vor einer Woche in Sachsens Landeshauptstadt bei 6,10 Metern den Höchststand. Hier gilt seit vergangenem Sonntagmorgen keine Warnstufe mehr. Mit langsam sinkender Tendenz fließt die Elbe inzwischen wieder in ihrem Bett, aktuell bei 2,93 Metern am Pegel Dresden – normal sind 1,42 Meter.